Zusammensetzung / Struktur

Die Bundesjugendkonferenz tagt alle vier Jahre, sie setzt sich zusammen aus Delegierten und Gastdelegierten aus den sieben Bezirken der IG Metall.
Berechnungsgrundlage für Entsendung der Delegierten aus den Bezirken ist der Mitgliederbestand an Jugendlichen während der letzten vier Quartale vor der Ausschreibung.
Der Schlüssel für die Berechnung lautet: Ein/-e Delegierte/-r pro Bezirk pro 1000 Mitglieder – darüberhinaus werden Zusatz- bzw. Überhangmandate für die jeweils weiteren 500 Mitglieder vergeben.

Auf Grund dieser Berechnung ergibt sich für die 21. Bundesjugendkonferenz der IG Metall im März in Sprockhövel folgende Zusammensetzung:

| 201 ordentliche Teilnehmer/-innen

plus ein Mindestmandat pro Verwaltungsstelle zusätzlich

| Ergebnis: 364 Teilnehmer/-innen

Ordentliche Teilnehmer/-innen aus den Bezirken

| NRW: 48
| Frankfurt: 32
| Küste: 19
| NDS-LSA: 26
| BBS: 14
| Bayern: 49
| BaWü: 48

Gesamt: 236

Gastmandate

| NRW: 7
| Frankfurt: 5
| Küste: 4
| NDS-LSA: 4
| BBS: 4
| Bayern: 8
| BaWü: 7

Gesamt: 39

Ämterbesetzung

Die Jugendkonferenz setzt sich zusammen aus

- den Delegierten
- dem Präsidium
- der Antragsberatungskommission
und der
- Mandats- und Zählprüfungskommission

Vorbereitung und Ablauf

1.    Vorbereitung

  • Jedes Mitglied der IG Metall Jugend erhält die vorläufigen Leitanträge, um sie gemeinsam im Gremium des Ortsjugendausschusses (OJA) zu diskutieren und gegebenenfalls eine Änderung oder Ergänzung zu beantragen.
  • Die einzelnen OJA‘s können eigene Anträge schreiben, Die Antragsfrist beträgt 15 Wochen vor der Konferenz.
  • Nach der Diskussion im OJA werden die Delegierten für die JuKo gewählt.
  • Für jede Verwaltungsstelle gibt es einen bestimmten –abhängig von der Anzahl der Mitglieder- Delegiertenschlüssel. Bei der Wahl wird auch die Minderheitsregel beachtet, dass heißt mindestens ein Kollege oder Kollegin.
  • Nach der Delegation müssen die Delegierten dem Bezirk gemeldet werden
  • Die Delegierten treffen sich – 4 Wochen zuvor -  zu einer Vorbesprechung, um Abläufe auf der Konferenz zu klären.
  • Die Antragsberatungskommission bereitet 15 Wochen vor der Konferenz die Anträge  auf und fasst diese schriftlich zusammen. Die endgültigen Anträge erhält der oder die Delegierte/er rechtzeitig vor der JuKo.

2.    Leitung

  • Die Jugendkonferenz wählt sich ein aus bis zu zehn Personen bestehendes Präsidium.
  • Nach gegenseitiger Absprache leitet das Präsidium die Sitzungen der Jugendkonferenz. Sollten sie von einem Tagesordnungspunkt persönlich betroffen sein, so übergeben sie die Leitung einer neutralen Person.

3.    Beschlussfassung

Die Geschäftsordnung regelt den demokratischen Ablauf der Jugendkonferenz der IG Metall.

  • Die Jugendkonferenz ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der stimmberechtigten Delegierten anwesend ist.
  • Die Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Als Beteiligung an der Abstimmung gelten auch Stimmenthaltungen und die Abgabe ungültiger Stimmen.
  • Über Anträge und Empfehlungen wird auf der Jugendkonferenz in der von der Antragsberatungskommission vorgeschlagenen Reihenfolge abgestimmt.
  • Zunächst wird über die Empfehlungen der Antragsberatungskommissionen abgestimmt. Werden diese Empfehlungen abgelehnt, so gelangen die Anträge zur Einzelabstimmung.
  • Ergänzungs- und Änderungsanträge können ausschließlich zu den Leitanträgen gestellt werden.
  • Ergänzungs- und Änderungsanträge müssen die Unterschrift von mindestens einem Zehntel der stimmberechtigten Delegierten tragen.
  • Über Ergänzungs- und Änderungsanträge, wird vor der Empfehlung der Antragsberatungskommission zum jeweiligen Leitantrag abgestimmt.
  • Bei Annahme von Ergänzungs- und Änderungsanträge wird der Leitantrag entsprechend ergänzt bzw. abgeändert.
  • Initiativanträge, die während der Jugendkonferenz gestellt werden und zur Beratung kommen sollen, müssen die Unterschrift von mindestens einem Zehntel der stimmberechtigten Delegierten tragen. Sie können zur Behandlung nur zugelassen
    werden, wenn sie zum jeweiligen Antragsblock gehören. Darüber hinaus muss ein konkreter aktueller Anlass bestehen, welcher das Antragsbegehren rechtfertigt und in der Zeit zwischen Antragsschluss und Jugendkonferenz eingetreten sein.
  • Die Geschäftsordnung kann geändert werden, Dazu benötigt es einer einstimmigen Beschlussfassung.

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