Organisation und Mitgliederentwicklung

Leitantrag A – Organisation und Mitgliederentwicklung
Eine Zusammenfassung

  • Wir stehen für Demokratie und Gleichberechtigung lehnen jedoch rechtsextreme und faschistische Gesinnung ab
  • Wir sind starker Partner im DGB und betreiben Bündnisarbeit z. B. mit den Strukturen des Jugendrings
  • Durch die Möglichkeit des gemeinsamen und aktiven Handelns, binden wir junge Menschen an die IG Metall
  • Die IG Metall konzentriert sich auf junge Menschen unter 27, vertritt deren Interessen und bindet sie aktiv mit ein
  • Haupt- und Ehrenamtliche Mitglieder der IG Metall organisieren und helfen mit die Entscheidungsprozesse der Gesamtorganisation zu gestallten
  • Wir sichern die Zukunft der IG Metall, durch das gewinnen und qualifizieren unserer JAVis, jungen Vertrauensleute und jungen Betriebsräte

Erfolge in der Jugendarbeit

  • Negative Mitgliederentwicklung wurde umgekehrt
  • Wir haben uns in der Krise behauptet
  • Dank Operation Übernahme werden unsere Forderungen wahrgenommen und diskutiert
  • Die Arbeit an der Berufsschule läuft gut
  • Erstkontakt zu nicht betreuten Azubis
  • Kompetenter Ansprechpartner an der Schule
  • Erfolgreiche Arbeit mit dem DGB
  • Austausch mit Jugendverbänden und Mitgliedsgewerkschaften

Voraussetzungen erfolgreicher Jugendarbeit

  • ein Jugendsekretär pro Verwaltungsstelle
  • Kampagnenschwerpunkt von „Gemeinsam für ein gutes Leben“ auf „junge Generation“ setzten
  • Großteil der Gewerkschaftlichen Ressourcen in die junge Generation stecken

Anbindung an die Gesamtorganisation

  • Mitgliederwerbung junger Beschäftigte soll zur Chefsache der Betriebsratsvorsitzenden, Vertrauenskörperleiter und Bevollmächtigten werden
  • mehr Beteiligungsmöglichkeiten für die Jugend und die jungen Beschäftigten in der IG Metall (z. B. Tarifrunden, Betriebsvereinbarungen, Strategien, Aktivitäten)

Nachwuchsförderung und -qualifizierung

  • Qualifizierungsoffensive zu verschiedenen Themen für junge Aktive soll in den nächsten Jahren gestartet werden

| Die Zusammenarbeit mit dem DGB vor Ort muss ausgebaut und intensiviert werden

| Mehr Zusammenarbeit mit anderen Arbeitnehmervertretern und Verbänden auf globaler und internationaler Ebene

Mitgliederentwicklung

  • Angebot an Ausbildungsstellen ist rückläufig
  • Organisationsgrad liegt im Jugendbereich mit unter 20 Prozent unter dem der Gesamtorganisation
  • Engagement im Bereich Mitgliederentwicklung muss verbessert werden
  • Mitgliederdatenbank muss besser gepflegt werden, damit Daten vorhanden sind

Prozesse optimieren

  • durch hohe Fluktuation im Jugendbereich müssen unsere Tätigkeiten weiter standarisiert werden
  • Internetmedien müssen stärker verankert werden

Aufbau von Komunikationskompetenzen

  • Entwicklung von Dialogmanagement und -kompetenzen
  • hierzu Pilotseminar mit bezirklichen Multiplikatoren

Ansprachefelder ausweiten – betriebliche Umfelder erschließen

  • junge Beschäftigte in nicht betreuten Betrieben haben wenig Kontakt zur IG Metall
  • Neues Ansprachekonzept für diese Gruppe

Zielgruppenansprache

  • Die Jugend ist keine homogene Gruppe – verschiedene Interessen und Anforderungen an eine Gewerkschaft
  • eigenes Konzept für Azubis, junge Beschäftigte und Dualstudierende in Angestelltenberufen
  • Zielgruppenkonzepte für die nicht klassischen Personengruppen muss erhöht werden (Bsp. Leiharbeiter, Werksverträge, Praktikanten, Azubis und junge Beschäftigte mit Migrationshintergrund usw.)
  • mehr Engagement an den Schulen und Fach/Hochschulen
  • Besonderes Augenmerkt auf den Übergang Schule Beruf – dazu eigenes Konzept „die ersten Berufsjahre“

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